Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden, rund um Aufarbeitung, Kosten und Ablauf.
In den meisten Fällen lohnt sich die Aufarbeitung. Das Holz in Ihren Fenstern ist langsam gewachsen, dicht und konstruktiv durchdacht verarbeitet, eine Qualität, die heute kaum noch produziert wird. Kastenfenster erreichen durch ihren Scheibenzwischenraum sehr ordentliche Werte und liegen damit auf dem Niveau eines modernen Isolierglasfensters. Bei dreifach verglasten Neufenstern wird es im Altbau sogar problematisch: Sind sie dichter als die Wand, verschiebt sich der Taupunkt ins Mauerwerk. Folge ist Feuchtigkeit und langfristig Schimmel an Laibungen und Innenwänden. Bei der Besichtigung sagen wir Ihnen ehrlich, was bei Ihnen sinnvoll ist. Wir bei Kutscher & Wendtland haben uns auf genau diese Aufarbeitung spezialisiert.
Ja. Die Verbundfenster aus dieser Zeit sind solide gebaut, mit massiven Holzrahmen, die noch viele Jahrzehnte halten. Typische Themen sind ausgeschlagene Beschläge, undichte Anschlüsse und Wasserschäden an Wassernasen oder Kastenstücken. Was schon im Haus steckt, ist meistens hochwertiger als das, was bei einem schnellen Austausch reinkommt.
Ja, gerade dafür sind wir oft im Einsatz. In den meisten Fällen liegt es an verzogenem Holz, ausgeschlagenen Bändern oder verstellten Schließbeschlägen. Wir kommen vorbei, richten die Mechanik, ölen die Beschläge oder ersetzen einzelne Teile.
Fast nie. Wir entfernen nur die verfaulte Stelle, setzen ein passgenaues Holzstück ein und stellen den konstruktiven Holzschutz wieder her. Die Tür selbst bleibt erhalten. Nur wenn der Schaden bis tief in den Rahmen geht und die Statik betrifft, denken wir über Größeres nach. Aber das sagen wir Ihnen ehrlich vor Beauftragung.
Das hängt vom Zustand der Fenster ab. Kleine Eingriffe wie Wassernasen austauschen, Verkittungen am Glas erneuern oder die Gang- und Schließbarkeit wiederherstellen sind überschaubar und helfen oft schon spürbar weiter. Größere Arbeiten wie nachträglich Dichtungen einfräsen oder verfaulte Stellen ausbessern, sind aufwendiger und entsprechend teurer. Bei der Besichtigung sehen wir, was tatsächlich nötig ist, und Sie bekommen ein konkretes Festangebot. Die Besichtigung selbst kostet nichts.
Weil sie mehr Fachwissen und Erfahrung erfordert. Jedes Bestandsfenster wird einzeln angeschaut, der Zustand beurteilt, die richtige Maßnahme gewählt. Das braucht Zeit und ein geschultes Auge, gerade weil die scheinbar einfachen Probleme oft tiefere Ursachen haben. Ein radikaler Austausch nach DIN ist im Vergleich technisch deutlich anspruchsloser, dort wird oft mit Personal gearbeitet, das diese Tiefe gar nicht braucht. Genau die Folgeschäden daraus sehen wir täglich und beheben sie nachträglich: unsauber ausgeführte Bauanschlussfugen, falsche Einbauebene, Feuchtigkeit in der Wand.
Damit Ihnen das erspart bleibt, lohnt sich vor jeder Entscheidung ein fachkundiger Blick. Wir schauen uns Ihre Situation an und sagen Ihnen ehrlich, was sinnvoll ist. Wie unser Vorgehen im Detail aussieht, finden Sie unter Arbeitsablauf. Wenn die Substanz erhalten werden kann, übernehmen wir das selbst und Sie wissen, dass es richtig gemacht ist. Wenn ein Austausch nötig ist, sagen wir Ihnen, worauf in Ihrem Fall zu achten ist, und Sie können auch ein günstigeres Montageunternehmen beauftragen, ohne in die typischen Fallen zu laufen. So oder so sind Sie auf der sicheren Seite.
Das hängt davon ab, wie Ihre Vorlage aussieht. Wenn Sie als Architekt oder Planer die Maße und die Konstruktion verantworten, bestellen und montieren wir nach Ihrer Planung über unseren Fertigungspartner. Wenn die Vorlage offener ist, übernehmen wir Aufmaß und Detailkonstruktion selbst. Aus Erfahrung schauen wir die Situation gerne noch einmal gemeinsam mit Ihnen vor Ort an, das vermeidet Überraschungen in der Ausführung und sorgt für einen reibungslosen Ablauf.
Ja. Im denkmalgeschützten Objekt ist Aufarbeiten und Erhalten aus Behördensicht immer die bevorzugte Lösung. Wir haben Erfahrung mit denkmalgeschützten Gebäuden in Berlin, von der Gartenstadt Staaken bis Charlottenburg, und stimmen uns bei Bedarf direkt mit den zuständigen Behörden ab. Auch die Beschaffung historisch passender Profile, Beschläge und Verzierungen ist über unsere Partnerbetriebe lösbar.
Für die Besichtigung vor Ort sind wir in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen bei Ihnen. Die Ausführung planen wir je nach Auftragslage und Umfang. Notfälle wie eine kaputte Scheibe oder eine beschädigte Tür gehen vor.
In den meisten Fällen ja. Für Selbstnutzer gilt die Handwerkerleistungs-Pauschale nach Paragraph 35a EStG, mit 20 Prozent auf den Arbeitslohn. Vermieter können die Kosten als Erhaltungsaufwand absetzen. Wir weisen Material- und Arbeitskosten auf unseren Rechnungen getrennt aus, damit Ihr Steuerberater die Pauschale sauber ziehen kann. Eine konkrete Steuerberatung dürfen wir nicht leisten, dafür sprechen Sie bitte mit Ihrem Steuerberater.
Schreiben Sie uns kurz, was bei Ihnen ansteht. Wir kommen zu Ihnen, schätzen ein, melden uns mit einem Angebot.